Service ganz persönlich
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

WKO.at - Wirtschaftskammer Kärnten

Toller Werbeeffekt:
Per Anzeige zum Großauftrag

„Anders denken“ betitelte der Villacher Kleintransporteur Karl Käfel letzten September seine Anzeige in Kärntner Zeitungen. Diese Aktion der Sparte Verkehr brachte dem Unternehmer mehr Bekanntheit und gleich einen großen Auftrag. Fuhrpark und Mitarbeiter werden jetzt aufgestockt.


Anders denken„Anders denken“ könnte auch das Lebensmotto von Karl Käfel lauten. Denn um über den gelernten Einzelhandelskaufmann, die Abendmatura und die Unteroffiziers-Ausbildung letztlich Kleintransporteur zu werden, ist es notwendig, sich selbst immer wieder neu zu denken. „Ins Transportgewerbe bin ich eher zufällig gerutscht, als ich Zeitungen rund um den Wörthersee ausgeführt habe“, erinnert sich Käfel. „Dann habe ich die Tour selbst übernommen und zwei Jahre später meine Tochter Marie-Luise gefragt, ob sie einsteigen und selbst eine Tour fahren möchte.“ Heuer ist das Unternehmen zehn Jahre alt und als verlässlicher Partner vor allem in der Verlags- und Pharmabranche bekannt. Mit acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Fuhrpark von sieben Fahrzeugen zählt Käfel schon zu den Großen unter den Kleintransporteuren Kärntens.

Neue Tour, neue Arbeitsplätze

Dass es so kam, hat auch mit einer Aktion der Wirtschaftskammer Kärnten zu tun. „Im Sommer 2008 starteten wir mit einer Werbekampagne für die Kärntner Transportunter¬nehmer“, berichtet Mag. Gerhard Eschig, Geschäftsführer der Sparte Verkehr. „Jedes Mitglied der Fachgruppe wurde eingeladen, seine Leistungen in ausgewählten Kärntner Zeitungen zu präsentieren.“ Karl Käfel war natürlich mit dabei. Und sein Inserat sollte weite Kreise ziehen. „ Bernhard Plasounig, Obmann der WK-Bezirksstelle Villach, las diese Anzeige. Er war kurz zuvor von einer Firma, die Autoteile herstellt, gefragt worden, ob er einen Transporteur empfehlen kann“, erzählt Käfel. „Herr Plasounig gab mir den Tipp, mich dort zu melden. So hatte ich Gelegenheit, bei einer Ausschreibung mitzumachen, die wir auch gewannen.“ Seither beliefert Käfel mit seinem Team den Unterkärntner Raum mit Auto-Ersatzteilen. Der Kunde ist so zufrieden, dass nun auch die Oberkärntner Tour und damit zwei weitere Arbeitsplätze und zwei neue Kleintransporter dazukommen werden. Ein Werbeeffekt, der sich sehen lassen kann..:

Die Wirtschaftskammer gehört dazu

Miteinander geht‘s einfach besser: Kleintransporteur Karl Käfel schätzt die Angebote, die Sparten-Geschäftsführer Mag. Gerhard Eschig mit seinem Team anbietet. - Foto: Johannes Puch

Auf allen Käfel-Fahrzeugen prangt das Kleintransporteur-Logo der Wirtschaftskammer „Friends on the road“. „Für mich gehört die Wirtschaftskammer ebenso selbstverständlich zum Unternehmen wie mein Steuerberater oder meine Bank. Schließlich bin ich die Wirtschaftskammer. Ich zahle meine Beiträge und muss selbst schauen, dass ich etwas davon habe.“

Entscheidung für die Qualität

Was Karl Käfel in seinem Beruf unter „Service ganz persönlich“ versteht:“ Wir sind das Bindeglied zwischen Produkt und Endverbraucher. Jeder Transporteur muss sich entscheiden, ob er auf die Billigschiene setzt oder auf Qualität. Was ich mache, mache ich mit vollem Herzen. Deshalb wird bei uns zum Beispiel die Zeitung nicht vor die Türe geworfen, sondern hingelegt. Bei den Medikamenten und auch bei den Autoersatzteilen nehmen wir alles gleich retour, auch wenn es sich nur um ein Paket handelt. Wir sind ein gutes Team, das sich untereinander ausredet und jedem Kunden mit einem freundlichen Lächeln begegnet.“

Stärkere Kooperation erwünscht

„Anderes Denken“ würde sich Karl Käfel auch von seinen 200 Kollegen im Kleintransporteur-Gewerbe wünschen. „ Gerade jetzt wären stärkere Kooperation und Engagement gefragt.“ Genau in diese Richtung zielen Aktivitäten, die Gerhard Eschig für diese Berufsgruppe plant: „Dazu zählen zum Beispiel Workshops für Kleinunternehmer, Informationsveranstaltungen über branchenspezifischen Themen oder einer Seminarreihe zur Güterbeförderung mit Inhalten, die besonders für Kleinunternehmer wichtig sind.“

WIFI: Weiterbildung in unglaublichen Zahlen

Kaum zu glauben, was sich im WIFI im Schulungsjahr 2007/08 abgespielt hat:
23.821 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an insgesamt 1.894 Veranstaltungen teil. Das entspricht 110.704 Veranstaltungsstunden. Umgerechnet sind das erstaunliche 1,535.366 Teilnehmerstunden. Diese stiegen damit gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent.

 
  Geschichten, die das (Wirtschafts-)Leben schreibt. Service, das die Wirtschaftskammer Kärnten bietet.