Ein Team mit Herz: Damit es sich
auszahlt, Unternehmer zu sein
Erstmals in ihrer Geschichte legt die Wirtschaftskammer Kärnten einen Geschäftsbericht vor. Direktor Dr. Michael Stattmann verspricht darin: „Wir werden weiterhin die Ärmel aufkrempeln und das beste für unsere Mitglieder geben.“ Wie viel Engagement und Herz dahinter steckt, lesen Sie hier.
K2 ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der Wirtschaftskammer Kärnten
mehr als der Name des zweithöchsten
Berges der Erde, der unter Bergsteigern als
der schwierigste aller 14 Achttausender gilt.
„K2 steht als einprägsames Symbol für die
Vision des Hauses“, sagt Michael Stattmann.
„Am Gipfel stehen unsere Mitglieder, für
die die Wirtschaftskammer wegen ihrer
Durchsetzungskraft und ihren vielfältigen
Serviceleistungen unentbehrlich geworden
ist.“ Deshalb misst Stattmann jedes
Projekt und jede Maßnahme im Haus an
folgender Frage: Bewegt uns das geplante
Vorhaben in Richtung Gipfel weiter?
Auf dem Weg zum Gipfel
2008 erbrachten die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in der Wirtschaftskammer Kärnten
insgesamt 126.299 Leistungsstunden.
Um gerechnet mit einem Beratersatz von
100 Euro pro Stunde ergibt dies eine Leistung
von 12.629.900 Euro! „Das erfreuliche
Ergebnis dieses Einsatzes schlug sich in
bedeutenden Verbesserungen für unsere
Mitglieder zu Buche. Dazu zählen zum Beispiel
der erhöhte Gewinnfreibetrag, die
neue Arbeitslosenversicherung und Abfertigung
für Selbständige, die Ausweitung der
Kleinstgewerbeförderung oder der Konjunkturbonus“,
berichtet Stattmann. Auch die
Inanspruchnahme der über 100 Produkte und
Dienstleistungen der Wirtschaftskammer
Kärnten war groß. Insgesamt gab es 41.942
individuelle Beratungen. Spitzenreiter war
ein Mitglied, das sogar 570 Mal beraten
wurde. Auf Platz 2 und 3 Mitglieder, die 65
bzw. 45 Mal unsere Servicierungen in Anspruch nahmen. „Wirklich auf dem Gipfel
stehen wir aber nur, wenn unsere Mitglieder
diese Leistungen auch sehen und mit sehr
gut bewerten.“, sagt Stattmann.
Bestnoten für das Service
Deshalb wurde 1999 eine
umfassende Zufriedenheitsmessung
unter den Mitgliedern
eingeführt.
„Seither haben unsere
Mitglieder das Recht,
uns jährlich zu
bewerten. Jedes
Jahr machen
durchschnittlich
2.500 – das
sind 10 Prozent
unserer
Mitglieder –
mit. 2008 gab
es mit Noten knapp
um 2 eine leichte Steigerung zum Vorjahr.
Damit sollten wir zumindest das Basis lager
2 erreicht haben“, meint Stattmann.
„Die Bewertungen der persönlichen
Servicierung der Mitglieder durch die
Wirtschaftskammer-Mitarbeiterinnen und
-Mitarbeiter waren bereits Spitze. Mit den durchschnittlichen Noten 1,7 für Kompetenz,
1,6 für Engagement oder sogar 1,4
für Freundlichkeit sind wir vermutlich
bereits ganz nahe dem Gipfel. Das ist eine
tolle Leistung unserer Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter, auf die wir stolz sind. Das
Ergebnis ist ein zusätzlicher Ansporn, auch
heuer nicht locker zu lassen.“
Für Michael Stattmann sind es die
Unternehmerinnen und Unternehmer,
die den Karren ziehen. „Sie
sorgen ursächlich für Arbeit,
Einkommen und Wohlstand
im Lande. 25.000
Betriebe geben
200.000 Menschen
Arbeit in Kärnten.
Deshalb müssen wir
sie auf Händen tragen
und ihnen den roten
Teppich ausrollen.
Unsere Aufgabe ist
es, die Rahmenbedingungen
zu schaffen,
damit es sich auszahlt,
unternehmerisch
tätig zu sein.“ |