WK-Aktionen bringen
frische Energie in Drogerie
Unter „Service ganz persönlich“ versteht der Klagenfurter Drogist Dieter Bürger in seinem Unternehmen, total auf die Wünsche seiner Kunden einzugehen. Zwei Aktionen der Sparte Handel haben ihn dabei unterstützt, die Betriebsblindheit abzulegen und seine Drogerie noch kundenfreundlicher zu gestalten.
Vor einigen Jahren übernahm Dieter Bürger die Samariter-Drogerie im Stauderhof nahe dem Heiligengeistplatz und ließ den angestammten Betrieb in St. Ruprecht auf. Um frische Energie in die altehrwürdigen Räume zu bringen, kam das Angebot der Sparte Handel, Feng-Shui-Beratungen und Mystery Shopping zu fördern, gerade recht. „Das Geschäft hatte nicht so richtig angezogen und ein paar alte Sachen mussten sowieso verändert werden“, beschreibt Bürger seine Beweggründe, es mit Feng Shui zu versuchen. „Zuerst war ich durchaus skeptisch. Unter anderem musste ich beim Hausbesitzer, der Stadt Klagenfurt, in Erfahrung bringen, welche Neigung das Dach hat und wann es das letzte Mal gedeckt wurde.“
Erfolg durch kombinierte Maßnahmen
Nach umfangreichen Messungen und Berechnungen der Beraterin wurden die Maßnahmen Schritt für Schritt umgesetzt. „Ganz wichtig war die Farbgestaltung: Die empfohlene Farbe Silber setzten wir durchgehend ein, zum Beispiel bei den Blenden.“ An den ermittelten Kraftpunkten hängen nun Klangspiele, vor dem Eingang stehen Pflanzen. Statt eines unpersönlichen Kühlelementes kam eine charakteristische Drogerie-Buddel zu neuen Ehren. Außerdem engagierte Bürger mit Hilfe der Wirtschaftskammer auch Mystery-Shopper, die das Geschäft anonym testeten. „Denen fielen Sachen auf, die wir gar nicht mehr gesehen haben. Zum Beispiel, dass wir die Verkaufsständer, die tagsüber vor dem Geschäft stehen, nachts recht lieblos einfach in den Eingang gestellt haben.“ In Summe brachten diese Aktionen spürbar mehr Erfolg. „Ich kann jedem nur empfehlen, solche Aktionen zu nutzen, um die eigene Betriebsblindheit abzulegen und neue Nischen zu finden“, sagt Dieter Bürger.
Gegenseitiges Vertrauen aufbauen
Seitens der Wirtschaftskammer stand ihm Gremialgeschäftsführer Dr. Günter Schmidauer zur Seite. „Mir ist es wichtig, den Mitgliedern ein permanenter Ansprechpartner zu sein und dadurch gegenseitiges Vertrauen aufzubauen. So gelingt es, in kleinen Schritten nachhaltig miteinander zu arbeiten. Mein Tipp: Bitte rechtzeitig kommen und nicht warten, bis es kracht. Sollte es wirklich Probleme geben, sind wir natürlich da, kooperativ eine Lösung zu finden.“
Auf die Kernkompetenz setzen
Dieter Bürger behauptet sich mit seiner Drogerie in einem schwierigen Umfeld. „Rundherum sind die Geschäfte abgewandert, das große Einkaufszentrum war ganz schlecht für uns. Wir versuchen es halt, so gut es geht, aber wir könnten alle mehr vertragen.“ Die Kernkompetenz seines Teams ist die Gesundheitsberatung und die Kundenorientierung. „Wir nehmen uns für jeden Kunden viel Zeit. Und wenn jemand nicht zu uns kommen kann, machen wir Hauszustellung oder versenden unsere Waren österreichweit.“ Seine Spezialitäten sind zum Beispiel spezielle Kräuterteemischungen, gute, gesunde Produkte und Naturkosmetik. „Die 08-15-Waren der Großmärkte gibt es bei uns nicht. Einmal pro Woche steht unseren Kunden ein Gesundheitsberater mit Rat und Tat zur Seite.“ Sportler decken sich in der Drogerie gerne mit Massageölen und aufbauenden Nahrungsergänzungsmitteln ein. Wen wundert´s, ist Dieter Bürger doch selbst begeisterter Läufer, Basketball- und Eishockeyspieler und Fliegenfischer.
Kärntner Wirtschaft
auf 46 Millionen Seiten
Interessante Fakten liefert der Geschäftsbericht
2008 der Wirtschaftskammer Kärnten
auch über die Zeitung „Kärntner Wirtschaft“.
2008 wurde 1.420 Seiten produziert. Die
wöchentliche Auflage von 32.609 Exemplaren
hochgerechnet, werden jährlich mehr
als 46 Millionen Zeitungsseiten gedruckt.
Nicht nur dank dieser beeindruckenden
Zahlen ist die Kärntner Wirtschaft die un angefochtene
Nummer 1 unter den Kärntner
Wirtschaftszeitungen. 60.000 Leser pro
Ausgabe schätzen den informativen Mix
aus Service, Branchen-Infos und Wirtschaftspolitik.
Laut einer Umfrage unter
1.000 Unternehmerinnen und Unternehmern
beurteilten 72 Prozent der Befragten
die Zeitung mit „sehr gut“ und „gut“. |
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