Das vereinfachte Genehmigungsverfahren

Das vereinfachte Genehmigungsverfahren wird beispielsweise durchgeführt, wenn

  • Anlagen mit Maschinen, Geräten und Ausstattungen, wie in Privathaushalten betrieben werden,
  • die Betriebsfläche 800 Quadratmeter nicht übersteigt,
  • der Maschinenanschlusswert 300 kW nicht übersteigt und
  • aufgrund der geplanten Ausführung der Anlage zu erwarten ist, dass Gefährdungen, Belästigungen, Beeinträchtigungen oder nachteilige Einwirkungen oder Belastungen der Umwelt vermieden werden.

Hinweis:

Die Parteistellung der Nachbarn ist im vereinfachten Genehmigungsverfahren wesentlich eingeschränkt. Sie verfügen innerhalb einer Frist von maximal vier Wochen lediglich über ein Anhörungsrecht. Eine Augenscheinsverhandlung ist nicht zwingend, wird jedoch meist zur Verfahrensbeschleunigung durchgeführt. Das Projekt wird durch die Sachverständigen begutachtet, das Ermittlungsverfahren abgeschlossen und ein Feststellungsbescheid erlassen. Dieser Feststellungsbescheid gilt als Genehmigungsbescheid.

>> Weitere Informationen zu den erforderlichen Unterlagen für die Einreichung der Betriebsanlagengenehmigung

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